Bei der Herstellung von Profilen und Platten kommen nicht nur verschiedenste Werkstoffe wie PVC, PP, PE, WPC, Aluminium, Holz und Verbundstoffe sowie Kombinationen dieser Werkstoffe zum Einsatz, sondern auch unterschiedliche Beschichtungsverfahren. Fenster- und Bauprofile werden mit Folien ummantelt, Klebstoffe sorgen für die Verbindung der Materialien. Zusätzlich werden Lacke und Tinten eingesetzt, um das Erscheinungsbild hochwertig und individuell zu gestalten.
In jedem Fall ist die Haftung der Materialien zueinander die entscheidende Größe, die über die Qualität der Oberfläche entscheidet.
In der Profilummantelung beeinflussen viele Details, ob Ausschuss entsteht oder eine stabile Produktion erreicht wird.
Gerade bei 360°-Ummantelung ist der Nahtbereich, also die Folienüberlappung, mechanisch und thermisch belastet. Wenn die Oberfläche dort nicht sauber aktiviert ist, drohen Nahtablösung und damit Reklamationen oder Nacharbeit.
In diesem PlasmaTalk zeigen wir, wie Openair-Plasma® Oberflächen inline, trocken und lokal aktiviert und so die Grundlage für reproduzierbare Haftung schafft. Der Schwerpunkt liegt auf der Profilummantelung von Fenster- und Fassadenprofilen sowie auf Anwendungen, die sich auf viele weitere Profilgeometrien und Materialien übertragen lassen, abhängig von Substrat, Folie, Beschichtungssystem und Linienlayout.
Was wir konkret behandeln:
- Profilummantelung von PVC-Fenster- und Fassadenprofilen: stabile Aktivierung als Basis für sichere Folienhaftung
- 360°-Ummantelung und Folienüberlappung: gezielte Behandlung im Überlappungsbereich zur Reduktion von Nahtablösung
- Skalierung auf weitere Profile: welche Randbedingungen entscheidend sind und wie man den Prozess sauber überträgt
- Integration in bestehende Linien: kompakt, inline, ohne zusätzliche Chemie-Schritte
Für wen ist das relevant?
Für Produktion, Prozessverantwortliche, Qualität und R&D aus Profilherstellung und Profilummantelung sowie aus Lackierung und Digitaldruck.