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The Battery Show Europe: Plasma löst zentrale Oberflächenherausforderungen in der Batterieherstellung

Effiziente Oberflächenprozesse mit Plasma

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Wie lassen sich Ausschussquoten reduzieren, sensible Batteriebereiche zuverlässig reinigen und gleichzeitig stabile Kleb- und Beschichtungsprozesse sicherstellen? Genau diese Fragen, mit Bezug auf Oberflächenqualität, stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts von Plasmatreat auf der Battery Show Europe 2026: Halle 3, Stand D10. Das Unternehmen, Spezialist für die Entwicklung- und Herstellung von Atmosphärischen- und Niederdruck-Plasmaanlagen aus Steinhagen, Deutschland, zeigt praxisnahe Anwendungen für die Batterieproduktion – von der Feinstreinigung und Aktivierung über die Entfernung von hartnäckigen Rückständen bis hin zu funktionalen Beschichtungen für langlebige Verbindungen und Korrosionsschutz. Im Fokus stehen dabei inlinefähige Technologien, die sich effizient in moderne Produktionslinien integrieren lassen und zur Lösung von Herausforderungen in der Batterieindustrie betragen.

Prozesssicherheit entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette

Die Anforderungen an moderne Batteriesysteme wachsen weiter. Höhere Energiedichten, kompaktere Bauformen und steigende Anforderungen an Lebensdauer und Sicherheit erhöhen gleichzeitig den Druck auf Produktionsprozesse. Entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette gewinnen reproduzierbare und umweltfreundliche Prozesse, zuverlässige Haftung und ein stabiler Korrosionsschutz zunehmend an Bedeutung. Die Oberflächenvorbehandlung entwickelt sich dabei immer stärker zu einem entscheidenden Qualitätsfaktor.

Besonders kritisch sind dabei oft unsichtbare Verunreinigungen oder Rückstände auf Oberflächen. Bereits kleinste partikuläre Belastungen, Öle, Trennmittel, Elektrolytrückstände oder organische Verunreinigungen können Klebe-, Dicht- oder Beschichtungsprozesse negativ beeinflussen und später zu Delaminationen, Korrosion oder Ausschuss führen. Gerade in hochautomatisierten Produktionslinien wird die Reproduzierbarkeit solcher Prozesse zu einem entscheidenden Faktor. Fehler zeigen sich oft erst in späteren Fertigungsschritten oder sogar im Feldbetrieb – mit entsprechend hohen Kosten. Viele OEMs oder Batteriehersteller suchen deshalb nach Technologien, die sich inline integrieren lassen, Prozesskontrolle und -reporting mitbringen, reproduzierbare Ergebnisse liefern und gleichzeitig auf zusätzliche Chemikalien oder energieintensive Prozessschritte verzichten.

Atmosphärisches Plasma als inlinefähige Prozesslösung

Auf der Battery Show Europe 2026 präsentiert Plasmatreat Lösungen, die genau an diesen Herausforderungen ansetzen. In Halle 3, Stand D10 zeigt das Unternehmen aktuelle Anwendungen der atmosphärischen Plasmatechnologie für die Batterieproduktion – von der Reinigung und Aktivierung bis hin zu funktionaler Beschichtung von Oberflächen. 

Die Openair-Plasma Technologie arbeitet unter Atmosphärendruck und lässt sich direkt in bestehende Produktionslinien integrieren. Behandelt werden Oberflächen selektiv, berührungslos und mit hoher Prozessgeschwindigkeit. Im Gegensatz zu klassischen Nasschemie- oder Primerprozessen benötigt das Verfahren lediglich Druckluft und elektrische Energie. Dadurch lassen sich nicht nur Prozessschritte reduzieren, sondern auch VOC-haltige Chemikalien vermeiden. Vor allem bei modernen Batteriekonzepten mit unterschiedlichsten Materialkombinationen spielt die kontrollierte Oberflächenbehandlung eine wichtige Rolle. Kunststoffe, Metalle, oder hybride Werkstoffe können gezielt für nachgelagerte Prozesse vorbereitet werden. Die Behandlung verbessert die Benetzbarkeit der Oberflächen und schafft stabile Voraussetzungen für Klebe-, Dicht- oder Beschichtungsprozesse.

Konkrete Anwendungen von Plasma

Die Anwendungsfelder reichen von Behandlungen innerhalb der Zelle und der Vorreinigung von Batteriezellen vor der elektrischen Isolation durch Folierung über die Aktivierung bei Cell-to-Cell-Verklebungen bis hin zur zuverlässigen Reinigung von Kontakt- und Anschlussflächen. Darüber hinaus eröffnet die Plasmatechnologie neue Möglichkeiten für alternative Isolationskonzepte. So können beispielsweise direkt Beschichtungen zur Zellisolierung eingesetzt werden, um klassische Folienummantelungen zu ersetzen und Prozesse effizienter zu gestalten. Auf dem Messestand D10 in Halle 3 demonstriert Plasmatreat automatisierte und selektive Plasmaprozesse live an prismatischen und zylindrischen Batteriezellen.

Neben der klassischen Oberflächenaktivierung zeigt Plasmatreat auf der Messe auch Anwendungen rund um HydroPlasma. Das Verfahren wurde speziell für anspruchsvolle Reinigungsaufgaben entwickelt und eignet sich insbesondere für die Entfernung von Elektrolytrückständen oder partikulären Verunreinigungen auf empfindlichen Komponenten. Der Vorteil liegt in der Kombination aus hoher Reinigungswirkung und materialschonender Behandlung. Selbst sensible Oberflächen können inline gereinigt werden, ohne zusätzliche chemische Reinigungsmedien einzusetzen. Für Batteriehersteller bedeutet das weniger Nacharbeit, geringere Ausschussquoten und stabilere Folgeprozesse.

Korrosionsschutz und langlebige Verbindungen

Ein weiteres Thema am Messestand ist die PlasmaPlus AntiCorr Beschichtung zum selektiven Korrosionsschutz metallischer Komponenten oder Batteriegehäusen. Das trockene und inlinefähige Verfahren bietet eine Alternative zu klassischen Prozessen wie Wachsen oder galvanischen Beschichtungen und kommt ohne chemische Bäder oder zusätzliche Trocknungsschritte aus. Die nanodünne Beschichtung schützt zuverlässig vor Unterwanderungskorrosion und eignet sich insbesondere für Batteriegehäuse sowie strukturelle Klebeanwendungen. Das Verfahren ist bereits umfassend geprüft und hat die gängigen Klimaprüfungen und Salzsprühnebeltests, wie z.B. den PV1209 oder auch den MeKo-S Test, bereits bestanden.

Fokus auf industrielle Umsetzbarkeit

Neben der Technologie selbst steht vor allem der industrielle Einsatz im Mittelpunkt. Deshalb vereinigt Plasmatreat eine Vielzahl von Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungsfunktionen, um eine gleichbleibende hohe Qualität und Reproduzierbarkeit der Plasmabehandlung sicherzustellen. Die Systeme sind für automatisierte Produktionsumgebungen ausgelegt und lassen sich flexibel in bestehende Linien integrieren. Ergänzt wird das Portfolio durch globale Service- und Applikationskompetenz. Mit internationalen Standorten und anwendungsspezifischer Prozessentwicklung begleitet Plasmatreat Batteriehersteller weltweit – von der Machbarkeitsanalyse bis zur Serienintegration.

„Die Anforderungen in der Batterieproduktion steigen kontinuierlich. Gleichzeitig erwarten Hersteller wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen, die sich zuverlässig in bestehende Prozesse integrieren lassen“, erklärt Lukas Buske, Geschäftsführer bei Plasmatreat. „Genau hier schaffen moderne Plasmaverfahren einen echten Mehrwert – von der Reinigung über die Aktivierung bis hin zur funktionalen Beschichtung.“

Besucher der Battery Show Europe 2026 erhalten am Stand D10 in Halle 3 einen praxisnahen Einblick in aktuelle Plasmaanwendungen entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette – mit Fokus auf stabile Prozesse, reduzierte Ausschussquoten und nachhaltigere Produktionskonzepte.